PZA-Veranstaltungen - „ganz praktisch“

Samstag, 9. Mai 2015

  • Anker pza_Asthma_und_Anaphylaxie
  • Titel 1. Asthma und Anaphylaxie
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    Hesse 1, 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: R. Dolderer, Stuttgart und M. Millner-Uhlemann, Stuttgart

    Asthma – ganz praktisch Wann ist es Asthma? Hilfreiche Diagnosepfade Therapiebausteine: Auslöservermeidung, Medikamententreppe, Schulung Wann welches Inhalationssystem einsetzen? Tipps und Tricks der Patientenführung Notfallvermeidungsplan
    Anaphylaxie – Alles nur Panikmache? Wer erhält den Adrenalinautoinjektor? Überprüfung der Anaphylaxiegefährdung – Inwieweit hilft die molekulare Allergiediagnostik? Tipps und Tricks für die Instruktion in der Praxis. Anaphylaxieschulungen (AGATE) – Für wen sind sie und welche Inhalte werden vermittelt?
  • Anker pza_Bauchschmerz_und_Psyche
  • Titel 2. Bauchschmerz und Psyche
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    Hesse 3, 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: A. Enninger, Stuttgart und M. Herter, Stuttgart

    Chronisch rezidivierende Bauchschmerzen sind immer wieder eine Herausforderung in Bezug auf die notwendige Diagnostik und die weitere Betreuung. Die allermeisten Kinder haben funktionelle Beschwerden und keine schwerwiegenden organischen Probleme. Die Kunst besteht darin die notwendige Diagnostik zielgerichtet durchzuführen, aber die Kinder auch vor einem „zuviel“ an Diagnostik zu schützen. Andererseits aber haben Kinder mit funktionellen Bauchschmerzen langfristig ein erhöhtes Risiko für andere psychiatrische Erkrankungen wie Angststörungen und die psychische Komponente sollte im Rahmen der Abklärung der Bauchschmerzen nicht bagatellisiert werden („das verwächst sich“). Das Seminar soll aus kindergastroenterologischer und aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht die verschiedenen Facetten des Problems „Chronische Bauchschmerzen“ beleuchten.
  • Anker pza_ADHS
  • Titel 3. ADHS
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    Mörike 1, 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: A. Oberle, Stuttgart, J. Frölich, Stuttgart und M. Heitz, Stuttgart

    Diagnostik und Therapie von ADHS sind im Alltag einer kinder- und jugendärztlichen Praxis sowohl eine inhaltliche als auch eine organisatorische Herausforderung. Wir stellen Ihnen Möglichkeiten vor, wie eine ärztliche Zusammenarbeit zwischen Praxis, SPZ und Kinder- und Jugendpsychiatrie funktionieren kann. Außerdem werden Fallstricke und nützliche DD sowie Ansätze einer Familiensprechstunde zusammen mit Erwachsenenpsychiatern präsentiert. Möglichkeiten einer effektiven Teamarbeit i.R. des BKK-ADHS-Programms werden konkretisiert.
  • Anker pza_Osteopathie_und_manuelle_Verfahren
  • Titel 4. Osteopathie und manuelle Verfahren – pro und contra im Praxisalltag
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    Mörike 2, 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: St. Berweck, Vogtareuth und Th. Nastulla, Vogtareuth

    Auf Grundlage der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen dar (ICF-CY) werden in diesem Seminar im Zeitraffer etablierte physiotherapeutische Ansätze vorgestellt, das zugrundeliegende Prinzip und mögliche Zielsetzungen benannt. Im „Nebenschluss“ wird darauf geachtet werden, inwieweit die Interventionen Prinzipien des motorischen Lernens berücksichtigen. Schwerpunkt des Seminars wird das Therapiekonzept manuelle Medizin und Osteopathie in der Therapie von Kindern sein. Dies beinhaltet die theoretischen Grundlagen und die Demonstration von Fallbeispielen, an Hand derer die Einsatzmöglichkeit dieser Therapie dargestellt werden. Ziel ist, den Teilnehmern übersichtlich Interventionen, Zielsetzungen und Prinzipien heute eingesetzter Therapieverfahren in der Kinderphysiotherapie darzustellen und damit die Grundlage für eine eigene Bewertung zu schaffen.
  • Anker pza_Orthopaedie_oder_Rheumatologie
  • Titel 5. Krumme Beine, dickes Knie – zur Orthopädie oder in die Rheumatologie?
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    Daimler (UG), 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: R. Gaissmaier, Ulm

    "Schmerzen an Rücken und Gliedern: Das Häufige ist häufig - das Seltene..."

    Unter diesem Aspekt sollen Beschwerdebilder am Stütz- und Bewegungsapparat, mit denen wir in der Pädiatrie/Kinder-Rheumatologie und Kinderorthopädie häufig konfrontiert sind, praxisnah dargestellt werden. Wichtige anamnestische Fragen, diagnostische Handgriffe und Untersuchungsmethoden werden aufgezeigt, die zur Diagnose und Differentialdiagnose führen, ohne dass umfangreiche (apparative) Maßnahmen notwendig sind. Angesprochen werden "Beschwerden" von Fuß bis Kopf: Ferse/Fuß, Unterschenkel/Knie, Hüftgelenke, Unterarm/Hand, Wirbelsäule und Kopf. Wissenswertes und Nützliches über die häufigsten Krankheitsbilder wird aus kinderrheumatologischer und orthopädischer Sicht dargestellt. Ziel des Seminars ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit muskuloskelettalen Beschwerden zu erlangen und eine rationale Basisdiagnostik selbst durchzuführen.
  • Anker pza_Schulvermeidendes_Verhalten
  • Titel 6. Schulvermeidendes Verhalten
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    Kepler (UG), 08:30 - 10:00 Uhr

    Vorsitz: D. Dammann, Wangen

    "Schulmeidung - sind unsere Kinder noch zu retten?"
    Kinderärzte sind meist die Casemanager in diesen Familien. Und dies bei einem Störungsbild, welches massive Auswirkung auf die Entwicklung der Kinder hat, bis in das Erwachsenenalter hinein. Symptome können somatoforme oder psychische Auffälligkeiten sein. Sie als Kinderarzt sind mit dem Wunsch von Krankschreibung konfrontiert, wissend, dass dadurch häufig das Problem nicht gelöst wird.
    Herr Dr. Dammann, Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut entwickelt in seinem Vortrag ein Verständnis und mögliche Strategien für diese Kinder und Jugendlichen, zeigt mögliche Einteilungen auf und bietet praktische Hinweise, wie und in welcher Reihenfolge aus dem Praxisalltag heraus die Lebensläufe dieser Kinder möglichst zu retten sind. Wie können wir die Eltern gewinnen? Wann macht eine Krankschreibung Sinn? Wann braucht es eine Psychotherapie? Wann eine Akutbehandlung Reha oder die Jugendhilfe? Die vorhandenen Systeme zielsicher zu nutzen und die Ressourcen der betroffenen Familie zu stärken sind Ziele des kurzweiligen Beitrages.

  • Anker pza_Zusammenarbeit_Kinderarzt_Jugendamt
  • Titel ABGESAGT! 7. Zusammenarbeit zwischen Kinderarzt und Jugendamt
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    Dieses Seminar wurde aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Hesse 1, 10:30 - 12:00 Uhr

    Vorsitz: E. Schilling, Stuttgart und S. Schaefer, Stuttgart

    Für einen gelingenden Kinderschutz ist die Zusammenarbeit, über fachliche Grenzen hinweg, eine wichtige Voraussetzung. Im Praxisalltag kann dies, durch die zeitliche und fachliche Belastung, zu einer Herausforderung werden.

    Das Bundeskinderschutzgesetz (seit 2012 in Kraft) bietet den Rahmen für die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Im Gesetz zur Kooperation und Information (KKG), Artikel 1 des Bundeskinderschutzgesetzes, sind die Rahmenbedingungen für verbindliche Netzwerkstrukturen formuliert und ferner wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen Ärzte von der Schweigepflicht entbunden sind.

    Frühe Hilfen ermöglichen dem Jugendamt, Kinder und deren Eltern frühzeitig zu beraten und zu unterstützen. Wenn in der kinder- und jugendärztlichen Praxis eine Kindeswohlgefährdung erkennbar ist, kann die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt notwendig werden, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.

    In vielen Städten und Landkreisen sind Runde Tische, Qualitätszirkel und AG´s zum Thema „Frühe Hilfen“ und “Kinderschutz“ entstanden. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ermöglicht es allen Beteiligten, die Arbeit der jeweiligen Kooperationspartner kennenzulernen, um so in Kinderschutzfällen eine nachhaltige und erfolgreiche Hilfe für die betroffenen Kinder und Jugendlichen erreichen.

    Wir freuen uns auf Ihre Diskussionsbeiträge und Fragestellungen!

  • Anker pza_Kopfschmerz_und_Psyche
  • Titel 8. Kopfschmerz und Psyche
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    Mörike 1, 10:30 - 12:00 Uhr

    Vorsitz: M. Blankenburg, Stuttgart und G. Jacobi, Stuttgart

    Wir stellen die unterschiedlichen Ebenen und die neurobiologischen Grundlagen der Schmerzwahrnehmung dar und die Veränderung des Schmerzempfindens bei chronischen Kopfschmerzen.  Im zweiten Teil werden die Klinik, die Klassifikation und die Therapie der häufigsten primären Kopfschmerzsyndrome bei Kindern und Jugendlichen anhand von Fallbeispielen erläutert. Psychische Aspekte bei Kopfsschmerzerkrankungen, sowie psychische Differentialdiagnosen werden an Hand praktischer Beispiele aufgezeigt. Fragen und eigene Fallbeispiele sind erwünscht.
  • Anker pza_Kinderchirurgie
  • Titel 9. Kinderchirurgie für Pädiater
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    Hesse 3, 10:30 - 12:00 Uhr

    Vorsitz: E. Varol, Greifswald

    Inhaltsangabe:

    Umfassend, praxisnah und konkret mit praktischen Übungen zum Anfassen werden wichtige kinderchirurgische Themen vorgestellt, mit denen häufig auch ein(e) Pädiater(in) konfrontiert wird:

    Bauchschmerz:Symptomatik, Diagnostik, ambulant vs. stationäre Aufnahme, Differentialdiagnosen, OP- Indikation
    Wundversorgung:

    Säuberung verschmutzter Wunden, Beteiligung von Gefäßen, Nerven, Sehnen, chirurgische Wundversorgung, Ruhigstellung, Antibiotika, Tierbissverletzungen, Tetanus, Tollwut
    SHT:Symptomatik, Diagnostik, neurologische Untersuchung, ambulant vs. stationäre Aufnahme, CCT, chirurgische Versorgung einer Kopfplatzwunde
    Sprunggelenksdistorsion:       Symptomatik, Diagnostik, Indikation zum Röntgen, Differentialdiagnosen, Übergangsfrakturen, OP- Indikation Ruhigstellung
  • Anker pza_umweltmedizin
  • Titel Plenarsitzung: Umweltmedizin, Berufspolitik
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    Uhlandsaal, 13.30 - 15.00 Uhr

    Vorsitz (Umweltmedizin): K. Rodens, Langenau

     Umweltmedizin: Von Kindern und Kanarienvögeln
    K. E. von Mühlendahl, Osnabrück

    Beschreibung:
    Über die Energiewende, über Notwendigkeit, Durchführbarkeit und Konsequenzen wird seit mehr als einem Jahrzehnt vielstimmig gestritten.
    Das Thema ist auch für den Pädiater von Belang, weil etwaige aktuelle und langfristige gesundheitliche Konsequenzen zu beachten sind. Mögliche Gefährdungen, Gesundheitsschädigungen wie auch viele irrationelle Ängste werden in diesem Referat dargestellt und diskutiert, wobei neben anderem die gesundheitliche Bedeutung von elektromagnetischen Feldern  (Mobilfunk, Hochspannungs-leitungen), Erdgasgewinnung (Fracking) und Atomkraftwerken thematisiert wird. Jede Risikokommunikation – wie auch  Risikoakzeptanz oder Risikoverweigerung – muss auf Fakten basieren. Diese müssen so exakt und verlässlich sein wie irgend realisierbar.
     Aktuelles aus der Berufspolitik
    K. Rodens, Langenau und U. Kuhn, Kirchheim